Cannabis plötzlich eine Gefahr für uns alle

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Warum Konservative und Rechtsradikale sich aufregen

Hurra, hurra, endlich darf gekifft werden, nicht allein, sondern gemeinsam ein Paradies auf Erden. Dank den Ampelparteien, Sie verzeihen, sei Schluß mit Cannabis-kriminalisierung, unser Dank an die jetzige Regierung. Zum Leidwesen der Union, die sieht bereits schon, wat fürn Hohn, daß Kiffer sich in Rotten zusammentun, um auf bunten Schuhen Jugendlichen manch Joint anzudrehen. Ne, kein Versehen, pure Absicht, statt Verzicht!

Doch mal schön der Reihe nach, ick sach. Jahrezehntelang wurden Kiffer kriminalisiert, völlig ungeniert, während im nahen Bierzelt, dat wußte alle Welt, manch Maß hinter jede Binde gekippt, man sich an die Stirn tippt, ob solch ungebremsten Saufgelage, außer Frage. Denn wer dem Alkohol verfallen, der tat nur noch lallen, doch der aufgeweckte Mensch mit Joint, der ward stets unaufgeräumt. Hattu Haschisch in den Taschen, keine Schnapsflaschen, wurdest du kurzerhand eingesperrt, so simpel bisher das Gesetz hatte geplärrt.

Das hat jetzt endlich sein Ende, um janz behände dennoch rechtes Geschmeiß und Konservative auf den Plan zu rufen, die empören sich daher in höchsten Stufen. Söder warnt Cannabis- Konsumenten: Lieber raus aus Bayern, sonst darfste hier endlos reihern. Denn wer dem CSU-Mann in die Quere kommt, dem folgen Repressalien prompt! So simpel tickt nun man die CSU, oh weih, huhu!

Erstaunt darüber sein so gar keine Option, weil das wußten wir bereits vorher schon. Die Union tat somit vehement verkünden, aus einhelligen Münden, das Gesetz direkt bei erneuter Regierungsübernahme zu kippen, schallt es aus wutverzerrten Lippen. Man möchte ihnen zuraunen, oh, welch Erstaunen, sie mögen mal für Momente ihr Hirn einschalten, statt so tröge ihre Gesetze zu verwalten. Denn wer leichte Drogen gewähren läßt, der hat besseres Spiel beim Hartdrogenfest. Das ist allerdings in solch christlichen Amtsstuben bisher noch nicht zu Ohren gekommen, drum sie blicken auf reale Kenntnisse zu benommen. Kein Wunder mit diesem Bieresrausch, da wünschte dir einen sinnigeren Plausch.

Nun fühlen etliche Moralapostel und Sittenwächter sich eindringlich berufen, in vehement vorgetragenen Stufen, vor den Gefahren des Cannabis-Rausches hinzuweisen. Sicherlich, das wissen wir doch aus früheren Kifferreisen, aber wer die Jugend umfassend informiert, der darf völlig ungeniert, sie ab 18 Jahr lieber gewähren lassen, als sie strafrechtlich zu erfassen, ihnen das Leben auf lange Sicht damit zu versauen. Im Knast lernen sie unter anderem Klauen. Das war bisher der völlig verkehrte Weg, ein schlechter Selbstzweck!

Insofern hat die Ampel beherzt den besseren Weg eingeschlagen vor ein paar Tagen. Gut so, vielleicht ist jetzt mal Ruh. Auf daß wir die Hartdrogendealer besser im Visier haben, es endlich mal wagen, ohne zu verzagen, die Drogenpolitik in richtige Bahnen lenken. Uns damit einen besseren Überblick schenken.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Satire

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Wenn der Haussegen schief hängt

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Die Familie kannst du dir nicht aussuchen,
manchmal sowas zum Verfluchen.
Doch mach das Beste draus,
egal ob Neid oder einfach Graus.
Denn willst du friedlich leben,
hast du einiges zu vergeben.

Beispiele genügend vorhanden sind,
das weiß längst fast jedes Kind.
Mit Blick zur britischen Königsfamilie
verwelkt inzwischen gar manch Lilie.
Ob das so tatsächlich gewollt,
gar künstlich herbeigeholt?

Lady Di hätte so gar keine Freude,
erst recht nicht mehr heute!
Was Königin Camilla sich erdreistet,
entschlossen herrschaftlich leistet,
hätte Harrys Mutter zur Weißglut gebracht,
im Königshaus heftigen Streit entfacht.

Die Stiefmama erfüllt dabei ihre Rolle,
auf daß sie stoisch weitergrolle.
Harry bleibt besser vorerst in den USA,
das ist Beobachtern hierbei klar.
König Charles hat somit kein tolles Los,
plötzlich erkrankt, obendrein der Ärger groß.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gedichte

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Politisches Desaster läßt tief blicken

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Wohin steuert die Menschheit sehenden Auges?

Vergleiche haben oftmals etwas Pathetisches, obwohl sie durchaus gerechtfertigt angewandt werden müssen, wie sonst können wir unseren Mitmenschen die Augen öffnen? Insofern kommt es unbedingt darauf an, möglichst zielgenau zu argumentieren, Hintergründe zu beleuchten, damit naheliegende Zusammenhänge verstanden werden.

Direkt nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs entwickelte sich eindeutig ein gewisses Erwachen, zumal die millionenfachen Toten eine Mahnung darstellten, dies nie wieder zuzulassen. Wir wissen ob der vielen Kriege, die im Anschluß bis heute eben nicht verebben, so daß zugleich die Frage im Raum steht, warum genau das nicht verhindert wird!

Trotzdem wurde am 24. Oktober 1945 die UN ins Leben gerufen, ein Meilenstein politischen Willens, in der 193 Staaten sich verpflichteten, das Völkerrecht uneingeschränkt anzuerkennen. Heute vor zwei Jahren mißachtete Putins Russland dies, ohne zu zögern, kaltschnäuzig mit einem Laissez-faire unvorstellbaren Ausmaßes! Dieser Diktator hat eine Tür aufgestoßen, die auch andere Herrscher beflügelt, es ihm gleichzutun, denken wir an China, Iran oder Nordkorea.

Dabei entwickeln sich erneut autokratische Staaten, ungehemmt und mit einer Selbstverständlichkeit, die ihresgleichen sucht. Mensch immer noch nicht begriffen hat, was dies bedeutet? Mit Sicherheit Unterdrückung, ein politisches Desaster, was ziemlich tief blicken läßt. Naivität, bespickt mit einer schier unverstellbaren Angst, solchen heimtückisch menschenverachtenden Gegnern die Stirn zu bieten? In der Tat, wobei genügend Opfer auf der Strecke bleiben, denken wir an Alexej Nawalny, der ganz gezielt wieder Russland aufsuchte.

Andererseits kann von Harmonie unter Rechtsradikalen so gar keine Rede sein, wenn Marine Le Pen Alice Weidel widerspricht, die erneut mit Lügen versucht, sich aus eigenem Unvermögen zu ziehen. Nicht weiter verwunderlich, so tickt halt die Chefin dieser AfD. Wir kennen die Grabenkämpfe unter den vielen linken Gruppierungen, jüngst stellt dies das BSW unter Beweis, während es wohl nach Wahlen in den Deutschen Bundestag Platz nehmen dürfte, wäre Die Linke draußen.

Grund genug, aufzuatmen, wenn jene rechte Klientel sich uneins? Mitnichten! Sie finden in der Regel stets den Konsens, wie wir doch leidlich aus der Geschichte wissen sollten. Mussolini, Franco und Hitler verstanden sich trotz mancher Differenzen. Wir sollten uns allesamt eben nicht in Sicherheit wiegen, daß sich bei dieser bevorstehenden Entwicklung alles zum Guten einrenkt. Das Gegenteil haben wir zu erwarten, wenn Menschheit sehenden Auges tatenlos sie gewähren läßt. Die Parole Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg! sollten wir uns nicht nur auf die Fahnen schreiben, sondern mit aller Deutlichkeit verhindern!

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Meinung

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Auf Hochspannung gezüchtigt

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Der Pöbel will den Knall,
den Gleichschrittschall,
nach Eroberung sie lechzen,
von Wort, Schrift und Plätzen.

Herrscher, ihre Devise,
lieben nur ganz Fiese,
ein lebenslanger Garant
für Ordnung, Sitte, Wohlstand.

Der Pöbel aggressiv, respektlos,
stampft nicht gedankenlos
Werte in Grund und Boden,
Toleranz gilt es, aus der Welt zu roden.

Wenn’s sein muß mit Uniformierung,
mit Zwangsidealisierung
für Faschismus gleichgeschaltet,
der Herr Diktator nur Hirnlose verwaltet.

Doris Mock-Kamm

Kategorie: Gedichte

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MAGA sowas von gaga

Make America Great Again,
so der neue Slang,
den der Blonde Dolle ins Leben rief,
Hauptsache bei ihm geht nichts schief.

Sie fragen sich, warum diese Kritik,
der Slang deutet doch ganz schick,
worauf er wohl hinauswill,
es bleibt dabei nüchtern schrill.

Nicht die USA mögen partizipieren,
er hat wohl manches zu verlieren,
zum zweiten Mal als Präsident
fühlt er sich nunmehr confident.

Doch die Realität schaut ganz anders aus,
neben dessen herbeizitierten Applaus,
in dem er sich gerne badet,
dabei erneut der Nation, der Welt schadet.

Das Dumme nur sind jene schrägen Wähler,
die nichts wissen wollen von manch Fehler,
immer schön dem Führer huldigen,
hinterher gibt es eh nichts zu entschuldigen.

Make America Great Again
alles andere als wirklich schön.
Wir können darauf unbedingt verzichten,
schluß mit diesem üblen Vernichten!

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gedichte

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Kurzsichtigkeit kommt vor dem Fall

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Wenn Wirtschaft und Politik die Realität verkennen

Betrachte den Kontext, und zwar sehr allumfassend, d.h. akribisch analytisch, vor allem frei von jedweden Vorurteilen, um gleichzeitig nicht überrascht zu werden ob der brutalen Wirklichkeit, die uns dann schneller einzuholen vermag, als manchem lieb sein wird. Klingt bestimmt sehr vage und undefiniert. Ein Bespiel gefällig? Mit Blick gen Taiwan und dessen Technologie? „Viele Unternehmen machen sich extreme Sorgen“, ach, so plötzlich?

Spionagefilme und Thriller mit Killern der Supermächte offenbaren nur ein kleines Zeitfenster dessen, was sich tatsächlich hinter den Kulissen abspielt. Oder agiert die Weltpolitik tatsächlich dermaßen blauäugig, vor allem per Abhängigkeit, die zu wünschen übrig läßt, um dies dermaßen leichtsinnig zuzulassen? Man darf sich doch mal wenigstens wundern, oder?

Was wurde denn hierbei versäumt?

Das Herzstück einer technologischen Entwicklung, der Chip, wird mal soeben nur von einer Nation hergestellt, damit da draußen in der Welt es niemand mit ihr aufnehmen kann, um ihn wirkungsvoll zu ersetzen? Unfaßbar! Und dann suchen jetzt tatsächlich Unternehmen nach Alternativen? Das geschieht reichlich spät und beweist eine Kurzsichtigkeit, die uns allesamt auf die Füße fallen kann, wenn keine schnelle Lösung parat sein sollte!

Dabei stellt sich zugleich die entscheidende Frage, warum die Politik in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft all das zulassen konnte?! Die Menschheit vermag geniale Ideen entwickeln, unabhängig davon, daß oftmals ein zerstörerisches Potential parallel uns alle gefährdet, siehe Kriege, Umweltzerstörung und Klimawandel. Aber den einfachen Umstand, eine solch wichtige Chipherstellung nur einer Nation zu überlassen, den kann man nicht nachvollziehen!

Nicht nur China alles andere als friedlich

Die Weltpolitik verändert sich in atemberaubender Geschwindigkeit. Gestern beschäftigte uns noch der Eiserne Vorhang, heute werden die Karten gänzlich ungewiß gemischt. Dabei spielt die zweite Weltmacht eine immer größere Rolle, China möchte den USA den Run ablaufen. Nichts Neues, allerdings treten noch andere Nationen hinzu, die gern mitspielen wollen im globalen Poker zur Weltmacht: Russland, Indien, der Iran und gar andere. Doch wohin führt uns das? Ins Chaos, in immer mehr Kriege? Es schaut sehr danach aus.

Muß Menschheit nicht beherzt sich zurücklehnen, all die Unwägbarkeiten neu überdenken, dabei auch mal über den eigenen nationalen Tellerrand blicken? Unbedingt und mit Nachdruck. Daß uns die Zeit davonläuft, sollte gewiß sein. Doch einen Funken Optimismus müssen wir uns bewahren, schließlich hat Mensch trotz aller Probleme und Widrigkeiten stets mehrere Optionen. Die gilt es auszuloten.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Meinung

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Neulich bei Maischberger

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Wenn Dummheit verstohlen grinst,
der Tod schlicht um die Ecke linst.
Manch rechte Recken
mögen sich gern verstecken,
doch sie werden entlarvt,
da sichtbar unbedarft.

Ob in Talkshows oder auf Podien,
sie können der Wahrheit nicht entflieh’n,
Massen von Menschen auf den Straßen,
die protestieren gegen deren Hassen.
Dennoch üben sie sich in Selbstgefälligkeit,
nicht nur hierzulande ist‘s mal wieder soweit.

Drum laß uns ihre Schandtaten benennen,
diese kann jeder sehr leicht erkennen,
der nur ganz genau hinschaut.
Und wer sich dennoch nicht traut,
sollte mal gewissenhaft in sich kehren,
es geht dabei nicht ums Belehren.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gedichte

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