Wirtschaftsverflechtungen um jeden Preis

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Was daraus folgt wohl eher zuviel Reis

Wenn Xi Jinping, Emmanuel Macron und Ursula von der Leyen an einem Tische sitzen, dann jib et viel auszuschwitzen, da kannste als Journalist noch so flitzen, am Ende verbleibt die Aussicht trüb, blablaba, sie ham sich alle lieb. Macron betont Notwendigkeit ausgeglichener Beziehungen zu China, schreibt der Spiegel, man fühlt sich wie ein Schmelztiegel, na prima!

Das soll dann wohl politische Notwendigkeit sein, man bewahrt schön brav den Schein. Obwohl es weltweit an allen Ecken und Enden brennt, wird diplomatisch rein gar nicht geschändt. Dann mal lieber bei solchen Treffen fünfe gerade sein lassen, weitermachen beim politischen Verpassen und sich gegenseitig brav bespaßen. Der kritische Beobachter darf solches niemals nicht stehenlassen.

Schließlich gibt es doch eindeutig bösartige Allianzen, so wie früher manch Hofschranzen. Immer schön lächelnd in Kameras grinsen beim Verdrehen manch Binsen, die Weisheit bleibt außen vor, du Tor. Wer mit China, folglich auch mit dem Iran und Russland Geschäfte macht, der hat bald Dramatisches entfacht. Solch Wirtschaftsverflechtungen lassen sich schwerlich auseinanderdividieren, jene bösen Mächte haben nichts zu verlieren. Sie wollen in Gänze die Weltherrschaft, egal wie und wo es kracht!

Umso erstaunlicher mit welch Blauäugigkeit der Westen mit China verhandelt, zu träge und unbedarft mit diesem anbandelt. Das könnte sich schon bald rächen. Wie war das wohl mit unbezahlten Zechen? Am Ende haben etliche Völker das Nachsehen, dies somit schwerlich zu verstehen. Entweder hat Politik sich gänzlich der Wirtschaft angepaßt oder sie obliegt einer undurchdachten Hast. So oder so keine gute Wahl, manch Kritiker murmelt janz aschfahl.

Wohin steuert hierbei wohl das Boot der Menschheit? Am Ende dazu bereit, etliche Warnungen in den Wind zu schießen, stoisch eher zu verdrießen, weil Hoffnung zuletzt wohl stirbt? Ohje, dann hat’s sich ausgezirpt. Das kann mitnichten gutgehen, sei wohl gar nicht zu verstehen. Was muß denn alles noch geschehen, bis der Westen endlich begreift, was da gezielt Bösartiges heranreift?!

Mit ein wenig Sachverstand kann man ohne Weiteres selbst draufkommen: China lechzt unverblümt fast benommen nach zuviel Einfluß. Manche meinen, dies sei Stuß. Doch zu allem Überdruß bewahrheiten sich solche Prognosen. Darüber zu schweigen, geht in die Hosen. Wir alle sollten dies daher mitnichten vergeigen.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Satire

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Harmlose Allianzen oder gefährliche Wende zur EU-Wahl?

Rechtsradikale Parteien belauern sich

Es dürfte allgemein bekannt sein, wie erschreckend leichtfertig sich europaweit rechtsradikale Positionen und Parteien seit Jahren entwickeln und in etlichen Landesparlamenten einziehen. Unfaßbar, daß auch hierzulande eine Nazipartei Fuß faßt, bundes- und landesweit. Deren Wähler scheinen die dunklen Jahre deutscher Geschichte, die gar zum Zweiten Weltkrieg führten, gänzlich auszublenden.

Nun droht der Rechtsruck gibt T-Online zum Besten. Nicht wirklich verwunderlich, dies war schon ziemlich lange absehbar. Im Wahljahr 2024 werden noch andere Überraschungen verdeutlichen, was auf dem politischen Spiel steht, dreizehn Termine stehen hierzulande an.

Wenn mehrere sich streiten, freuen sich andere, oder etwa doch nicht?

Händereiben angesagt angesichts etlicher Differenzen zwischen den rechtsradikalen europäischen Parteien? Eine gewisse Schadenfreude können all jene sich berechtigterweise nicht verkneifen, die sorgenvoll die Gefährdung von Demokratien anmahnen, schließlich möchten eben genau jene rechtsradikalen Parteien ihre Herrschaft ausbauen, gar mit dem Ziel die EU abzuschaffen oder zumindest diese umzugestalten.

Besonders deutlich äußerte sich Rassemblement National-Chefin Marine Le Pen zu den Positionen der AfD, diese solle sich „lieber um Deutschlands Probleme kümmern“, anstatt ihre Partei zu kritisieren. Insofern trat Alice Weidels Partei heftig in ein Fettnäpfchen, solche Unstimmigkeiten können sogar das Ende einer Zusammenarbeit im EU-Parlament bedeuten.

Russischer Angriffskrieg das Zünglein an der Waage

In diesem Punkt gibt es gegenteilige Standpunkte. Während die italienische Fratelli d’Italia und die polnische PIS-Partei unbedingt zur Ukraine stehen, sympathisieren die AfD, die österreichische FPÖ und die italienische Lega mit Russland. Ein großer Widerspruch, der eine Zusammenarbeit zumindest in Frage stellt.

Dürfen wir somit von eher harmlosen Allianzen bei der EU-Wahl sprechen? Das wäre wohl zu blauäugig, schließlich wollen alle rechtsradikalen Parteien die unabdingbare Herrschaft, Demokratien abschaffen, möglichst großen Schaden auf diesem Wege verursachen. Wachsamkeit obliegt all denjenigen, die genau das nicht zulassen dürfen.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Politik

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The Warning – Hard Rock vom Feinsten

Wikimedia Commons

Drei mexikanische Schwestern auf Erfolgskurs

Wenn Hard Rock anklingt, denken die meisten sofort an Bands wie Deep Purple, Led Zeppelin oder Black Sabbath, um nur mal jene drei zu nennen. Ende der 1960er Jahre begann dieser neue Rockstil Fuß zu fassen, beflügelt uns bis heute. Auffällig auch in jener Zeit, daß meistens männliche Bandmitglieder sich durchsetzten trotz Woodstock, den Hippies und der Flower-Power-Generation. Das hat sich inzwischen längst geändert, gut so.

Insofern gleichwohl im Nordosten Mexikos, genauer gesagt in Monterrey, der Hauptstadt des mexikanischen Bundesstaates Nuevo León. Dort wuchsen die drei Schwestern Daniela „Dany“ (*30. Januar 2000) Villarreal Vélez, Paulina „Pau“ Villarreal Vélez (*05. Februar 2002) und Alejandra „Ale“ Villarreal Vélez (*13. Dezember 2004) auf. Deren Eltern sorgten schon früh bei ihnen für eine klassische Klavierausbildung, den Grundstein musikalischen Schaffens. Ihr Vater Luis Villarreal und Rudy Joffroy managten sie von Beginn an, wobei Dany sich im weiteren Verlauf für die Gitarre als Instrument entschied, Pau für die Drums und Ale für den Baß.

Die Band The Warning wurde 2013 gegründet, bei YouTube erschien der Coversong Enter Sandman von Metallica, welchen die drei Schwestern mit Bravour meistern. Inzwischen wurde dieses Video fast 25 Millionen Mal aufgerufen. Der Erfolgskurs nahm von da an seinen Lauf. Zunächst erschien eine Mini-LP, die EP Escape The Mind am 14. April 2015, knapp zwei Jahre später ihr erstes Album XXI Century Blood. Im November 2018 ihr zweites, Queen of the Murder Scene. Am 24. Juni 2022 ihr drittes Album Error.

Doch damit längst nicht genug. The Warning Tour 2024 beinhaltet gar 40 Konzerte, wobei am 27. April das 20. stattfand im Londoner O2 Forum Kentish Town. Mitten im Sommer, am 31. Juli werden sie beim Wacken Open Air mit dabei sein. In anderen Worten, die mexikanische Hardrockband The Warning ist unbedingt angekommen, hat eine riesige Fanbase.

Während Dany als Leadsängerin eher tiefer singt, folgt Pau in höheren Gefilden als Zweitstimme, selten ist Ale gesanglich mit dabei. Die etwas düsteren Texte befassen sich mit Drogenmißbrauch, häuslicher Gewalt, Einsamkeit sowie der Entfremdung durch das Internet. Dabei fällt nicht nur den Fans die Harmonie zwischen den Schwestern auf, sie ergänzen sich hervorragend. Zentraler Mittelpunkt, meist hoch oben auf dem Podest hinter den Drums, Paulina Paus unüberhörbares Können, welches Dany mit ihrer Gitarre ergänzend begleitet, Ale mit ihren Baßlines konsequent folgt. Hard Rock vom Feinsten, ein Genuß für all jene, die dieses Genre mögen.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Musik

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Manchmal „Alles“ zuviel

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Wenn Medien im Stundentakt
Artikel schreiben,
was soll dabei nur übrigbleiben,
Herrschaftszeiten?!

Drei Mal Alles in der Überschrift,
zuviel des Guten,
was für eine schräge Drift
möchte man da vermuten.

Um sie beim Namen zu nennen:
Alles erinnert, Alles läuft schief
und Alles für Deutschland,
zum Davonrennen.

Drum liebe Medien, verzeiht die Kritik,
aber solches läßt sich vermeiden,
es wäre doch mal schick,
sie euch hiermit anzukreiden.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gedichte

Anmerkung: Beim Artikel „Alles läuft schief“ hat T-Online die Überschrift von gestern auf heute offensichtlich geändert. Warum auch immer!

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Wilder Garten

Bild von toodlingstudio auf Pixabay

Im Garten sitzen,
die blühenden Pflanzen,
die farbenprächtigen Blüten,
die abwechslungsreichen Formen
bestaunen –
verwirrend –
grausam –

elegant –
verführerisch –
verwerflich –
dieses Paradies verdirbt
den noblen Charakter,
die ethische Moral,
die göttlichen Sinne

mit seiner Vielfalt,
regt den Verstand an,
löst Gefühle aus,
die erkennen könnten
ohne sittliche Doktrin –
ohne beherrschenden Zwang –
ohne einheitliche Normen –

Freiheit
entwickelt
Ordnung

Doris Mock-Kamm

Kategorie: Gedichte

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Auf Messers Schneiden

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Bild von Stefan Keller auf Pixabay

Die Natur erwacht
nach Winterschlaf,
ein Kind laut lacht
über ein rosa Schaf.

Wer hätte das gedacht,
Krieg in Europa erneut,
Putin hat ihn entfacht,
Diktator enttäuscht die Leut‘.

Du schläfst nicht gut,
manch Alb wohl dabei.
Viel zu viel Wut
neben manch Allerlei.

Welch Rat sei angesagt,
ohne Trübsal zu blasen?
Wer es mutig wagt
trotz all dem Hassen?

Laß uns wehrhaft bleiben,
sonst siegt die Autokratie,
Politik muß aufzeigen
die Vorteile jeder Demokratie!

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gedichte

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Trotz Corona gut durch die Krise gekommen

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Bild von Eden Moon auf Pixabay

Ein Lob an die Wissenschaft

Laß und zusammensetzen, wir müssen reden. Ohne Kommunikation keine Verbesserung, im Gegenteil, ein Vakuum unklarer Verhältnisse, Unsicherheit bis hin zu gefährlichen Vorurteilen, aber auch Fehlurteilen. „Laut einem Bericht der South China Morning Post von März 2020 zeigen Regierungsunterlagen, dass der erste Patient, dessen Proben nachträglich COVID-19 zuzuordnen sind, sich am 17. November 2019 infiziert haben könnte“, lesen wir bei Wikipedia.

Über vier Jahre später, auch wir schrieben etliche Artikel über das Corona-Virus, die Zeit reif, zurückzublicken, aufzuarbeiten? Vier Journalisten wagten sich bei T-Online heran mit ihrem Beitrag „Das war einer der schlimmsten Fehler“, wobei besonders die Politik im Fokus der Kritik steht.

Nobody is perfect – hinterher sind alle schlauer

Sind sie das tatsächlich? Wer sich in den Social Media tummelt, könnte schnell über Nacht quasi graue Haare bekommen, dermaßen heftig kursieren im Internet die wildesten Thesen und Verschwörungstheorien über jene Pandemie. Dabei hat besonders die Wissenschaft erstaunliches geschafft. Sie entwickelte jenen Impfstoff innerhalb kürzester Zeit, der sehr vielen Menschen das Leben rettete.

Mögen all diejenigen, die sich eben nicht impften und verschont wurden von diesem tückischen Virus sich glücklich schätzen. Sie könnten dennoch betroffen worden sein, schwer erkranken oder gar heute auf dem Friedhof liegen. Sie haben schlichtweg Glück gehabt. Aus unterschiedlichen Gründen. Wir wissen, daß auch früher in Pestzeiten es Menschen gab, die eben nicht angesteckt wurden.

Das Aufarbeiten über politische Versäumnisse oder Fehler mag unbedingt wichtig sein, um in Zukunft besser gewappnet einer anderen, möglichen Pandemie zu begegnen. Dem zu widersprechen, mag kaum Sinn machen. Dennoch der Politik totales Versagen zu bescheinigen, mag völlig verfehlt sein. Hinterher sind wir alle sowieso schlauer. Diejenigen, die meinen, die Jugend hätte einen viel zu großen Schaden genommen, sollten bedenken, er wäre um ein Vielfaches größer, wenn deren Eltern oder Großeltern durch Corona gestorben wären! Der Impfung sei Dank, wurde dies verhindert.

Schon tauchen Stimmen auf, die behaupten, es könnten Nebenwirkungen Jahre nach der Impfung uns belasten. Tatsächlich? Das ist wohl ziemlich unwahrscheinlich. Viel wichtiger, die Long Covid Patienten zu berücksichtigen, die bis heute unter den Folgen dieser Pandemie zu leiden haben! Insofern bedarf es noch etlicher Aufklärung, vielleicht mag eine sogenannte Enquete-Kommission hilfreich sein. Aber als Allheilmittel sie hinzustellen, wirkt eher befremdlich.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Quergedachtes

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