Tief im Herzgraben

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Glasige Augen
schweifen mein Gesicht.
Sie steht hinter dem Fenster,
denkt, ich seh sie nicht.
Diese wässrigen Seelentüren
muß man nicht sehen,
sie sind zu spüren, zu fühlen,
selbst wenn Wände dazwischen stehen.

Schlieren bedecken
die nasse Scheibe.
Wasser läuft herab,
egal wie oft ich reibe.
Die Trauer
versenkt ihren Blick
tief in den Herzgraben,
mutig sehe ich zurück.

Nafia

Kategorie: Gedichte

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Wirtschaftswachstum: Wenn Experten Ausbeutung übersehen

Ewigliche Leier angeblich versäumter Reformen

Das neoliberale Gedankengut kennt keinerlei Grenzen, wenn es darum geht, dessen perfide Spielwiesen bis zum Exzess auszuweiten. Vielleicht erleben wir bald schon das Artz-IV à la Fronkreisch? Nicht wundern, das „H“ können die Franzosen nunmal nicht aussprechen, doch dem jungen dynamischen Emanuell Macron traut man halt allerlei zu, schon gar bald die deutsche Wachstumslokomotive abzulösen.

Hört hört, welch tolle Aussichten, die natürlich aus dem Munde des Chefvolkswirts der Berenberg Bank entfleucht. Der muß es ja wissen, mit welchen simplen Tricks Ausbeutung möglichst schnell verangeht. Was hierzulande für jede Menge prekäre Arbeitsverhältnisse sorgte, um diese Politik als Erfolgsmodell gegen stagnierende Arbeitslosigkeit nach außen hin zu verkaufen, kann man doch mittels cleveren Reformen auch in Frankreich durchsetzen, oder?

Jeder sozialen Verringerung gingen Reformen voraus

Ob zu Kohls Zeiten, als die Deutschen gefälligst ihren Gürtel enger schneller sollten, eine Welle von Gesundheitsreformen unser Gesundheitssystem bis zur Unkenntlichkeit verzerrte und schmälerte zu Lasten der meisten Arbeitnehmer, je geringer die Verdienste desto mehr waren davon betroffen, bishin zu den schröderschen Hartz-IV-Gesetzen, Reformen bedeuteten stets, ein Stückweit soziale Sicherheit zu verlieren. Damit hat jene neoliberale Politik gar keine Probleme.

Eine Politik ohne soziales Gewissen? Experten werden immer findiger in ihren Rechtfertigungen, um angebliche Engpässe den Bürgern als Notwendigkeit schmackhaft zu machen. Ganz besonders dreist sieht man dies bei der Bertelsmann Stiftung, der ISNM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft). Sie arbeiten Hand in Hand mit der Bundespolitik.

Armut wird schlicht ignoriert

Denn es darf nicht sein, was nur für außereuropäische andere Länder gilt, eine gänzlich nicht zu übersehende Armut. Das alles ist tatsächlich relativ. Solange hierzulande noch keine sichtbare Hungersnot herrscht, kann man natürlich per Tafeln und nicht überall feststellbarer Obdachlosigkeit sich den eigenen Wohlstand zurechtbiegen. Tatsächlich? Immerhin ist gerade Deutschland mit Abstand die reichste Nation in Europa, jedoch die Zahl der Armutsrentner stieg in den letzten Jahren erheblich.

Das interessiert aber solche Herrschaften wie Banker und andere Wirtschaftsexperten reichlich wenig bis gar nicht. Solange die Politik sie noch hofieren, kann man nonchalant weiter ausbeuten, da geht doch noch was, und wenn es bedeutet, Frankreich und Deutschland gegeneinander auszuspielen im Wettbewerb um noch mehr ewigliches Wachstum. Nun denn. Vive le travail!

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Wirtschaft/Finanzen

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Wetter: Im Zweifel ewiglicher Sündenbock

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Von der Landwirtschaft bishin zur Partylaune

Kaum ein Thema beschäftigt die Menschen mehr als das Wetter. Warum sich dies so verhält, sollte eigentlich naheliegend sein, sind wir doch alle mehr oder weniger vom Wettergeschehen auf irgendeine Weise abhängig. Und natürlich war dies früher viel eher der Fall, weil sich das Leben meistens draußen abgespielt hat.

Dabei hatte insbesondere die Landwirtschaft den größten Anteil. Heutzutage dient ihr wiederum neben einem hochtechnisierten Fuhrpark die Chemiekeule, die gesundheitsschädigend für uns Menschen ist, aber hilfreich in der Schädlingsbekämpfung dem Landwirt langes Aufhalten im Freien verhindert. Niemand jätet gern Unkräuter auf dem Felde bei Platzregen und Gewitter.

Wetterbeobachtung – Idee des Hundertjährigen Kalenders

Als der Abt Mauritius Knauer in seinem Kloster in Oberfranken in einem Zeitraum von 1652 bis 1658 akribisch die Wetterentwicklung beobachtete und festhielt, entstand dabei die Idee des Hundertjährigen Kalenders. Zur damaligen Zeit waren die allermeisten Menschen davon überzeugt, daß die Planeten, die Sonne und der Mond das Klimageschehen und somit den Erfolg und Mißerfolg von Ernten deutlich beeinflußten.

Auch wurde daran festgehalten, daß sich das Wetter alle sieben Jahre wiederholen würde. Mit dieser Sieben-Jahreszahl ging das Wissen um die gerade mal entdeckten Planeten einher, neben der Sonne und dem Mond, als dies da waren: der Merkur, die Venus, der Mars, der Jupiter und der Saturn. Es folgte Knauers Veröffentlichung mit dem Galendarjum Oeconomicum Practicum Perpetuum, der die klösterliche Landwirtschaft optimieren sollte.

Aber noch war der eigentliche Hundertjährige Kalender nicht wirklich der Welt präsentiert. Wie dies meist bei Erfindungen und Ideen sich verhält, steckt ein findiger Geschäftsmann dahinter, um die eigentlich unberechtigten Lorbeeren zu kassieren. So verhielt es sich auch hierbei. Dr. Christoph von Hellwig aus Thüringen hatte die zündende Geschäftsidee gewittert und den Hundertjährigen Kalender in Erfurt drucken lassen; dieser begann mit dem Jahre 1701 und endete 1800.

Hat der Hundertjährige Kalender bis heute noch seine Berechtigung?

Diese Frage muß man natürlich verneinen. Wie sollte er auch angesichts der Tatsache, daß das Wettergeschehen ohnehin zunehmend von menschlicher Einflußnahme sich gestaltet, die eben nicht unbedingt berechnet werden kann.

Dennoch kann sich die Meteorologie heute auf nahezu 15.000 Wetterstationen berufen, die alle Wetterdaten akribisch erfassen, um sie an zentrale Einrichtungen weiterzugeben. Ein paar der wichtigsten Stationen befinden sich in 36.000 Kilometer Höhe über unserem Planeten, wie z.B. der europäische Meteosat. Sogenannte Supercomputer dienen dabei der Berechnung, sodaß die Vorhersagen recht zuverlässig sind. Die kurzfristigen Wettervorhersagen haben immerhin eine Trefferquote von 85 Prozent, wobei bei den Temperaturen sogar etwa 90 Prozent der Vorhersage sich bestätigen.

Aus der Maury Initiative (1853) entstand die Internationale Meteorologische Organisation (IMO), die im September 1873 in Wien gegründet wurde. Am 23. März 1950 wurde dann die World Meteorological Organization (WMO) ins Leben gerufen. Ein Jahr später wurde sie die Fachorganisation der Vereinten Nationen für Meteorologie (Wetter und Klima), operationelle Hydrologie und damit einhergehende geophysikalische Wissenschaften. Im Jahre 1979 fand in Genf die erste Klimakonferenz der WMO statt.

Weiterhin beschäftigt die Menschen das Wettergeschehen, obwohl so mancher gerne sein eigenes gern hätte, was natürlich nicht erfüllt werden kann. Ohnehin befinden wir uns meist im trauten Heim oder am Arbeitsplatz, wohlbehütet vor Wetterkapriolen. Die Zeiten, wo sich das Leben noch vielfach im Freien abgespielt hat, sind längst gewichen, ganz besonders im Computerzeitalter. Machen Sie sich mal die Mühe und betrachten das Geschehen auf dem Lande, dort gestaltet es sich am Sichtbarsten. Waren früher die Dörfer noch mit Leben gefüllt, zeigen sie sich heutzutage wie leergefegt. Hinter Mauern und grauen Roll-Laden wird sich aufgehalten, während der Zweizentimeter-Rasen fast leblos den Vorgarten ziert.

Vergessen wir nicht, daß das Wettergeschehen ein wichtiger Bestandteil im Kreislauf der Natur darstellt. Wenn für uns lästiger Regen sich ergiebig übers Land verteilt, bedeutet sein Nutzen für die Natur Lebensenergie. Erfreuen wir uns der schönen Frühlingstage, die sich bald wieder zeigen und geben dem Wettergeschehen keinerlei Schuld, so auch nicht den Meteorologen, sie sind auch nur Menschen trotz hoher Technisierung, errare humanum est – irren ist menschlich.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Klima/Wetter

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Wer hat Angst vorm blonden Dollen?

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Der Gag der Woche – oder wieso man vieles ernst nehmen sollte

Oder bleiben solch abstruse Gedanken doch viel eher verschollen? Eines lassen Sie sich unbedingt gesagt sein: Es glänzt längst nicht alles nur so zum Schein, da fällt denen im Hintergrund noch so manch anderes ein. Und mit dieser Meinung sind wir bestimmt nicht allein. Aber was soll’s, da müssen wir jetzt durch: Die Geister, die wir riefen, nicht einfach so davonliefen, vielmehr sich hartnäckig etablieren, haben wohl nichts mehr zu verlieren.

Während die Welt bald ein Jahr lang mit diesem Psychopathen vorliebnimmt, und das weiß inzwischen fast jedes Kind, sind die Sorgen nicht einfach verschwunden. Doch das kennt Politik ohnehin unumwunden. Drum heckt sie sich allerlei Ablenkung aus, Hauptsache der einfache Bürger kriegt’s nicht raus. Immer schön nicken, ja, auch dich werden sie skrupellos verticken. Wenn es um Kohle geht, ist’s für die nie zu spät. Es soll uns nur nicht zu gutgehen, schließlich wollen jene Herrschaften stets an ihren Gewinnmargen drehen.

Ein wachsames Volk paßt denen so gar nicht in den Kram. Ihr treffsicherer Schwarm: Möglichst viel Haß, der entfacht bei ihnen jede Menge Spaß. Jenes Rezept im Grunde schon uralt, nur wissen das allerhöchstens vereinzelte Alt’. Immer schön die Menschen ablenken, manchmal mit scheinbaren Geschenken. Wer nichts mehr hat, der braucht nicht zu essen, wird nie wieder richtig satt, sei bald schon vergessen.

Zurück zu jenem blonden Dollen aus den USA, der heraustrat aus großer Schar, um sich als Präsident wichtigzunehmen. Kennt keinerlei Benehmen, wieso auch? Es gibt keinen vorgebenen Brauch in diesem Amt, Hauptsache die Administration nicht wirklich schlampt. Wenn alles dem Humpty-Trumpty am Ende entgleitet, haben’s andere für ihn schlichtweg vorbereitet. So ticken die Mächte schon seit eh und je, ach, is dat schee!

Man könnte meinen, man befände sich in nem schlechten Film, wo viele herzhaft weinen, obwohl ein cleverer Schelm längst weiß, wie trügerisch Politik dem Volk den Kopf verdreht. Ganz ohne scheiß: Wenn es das merkt, ist’s längst zu spät. Sie vielleicht sich fragen, was soll die Angst dabei uns sagen, die in der Überschrift unbeantwortet steht. Es gibt stets die Gelegenheit, Narzißten davonzujagen, man muß sich nur wagen all die Zeit, über den Tellerrand zu schauen, sich och mal trauen, Verfehltes auszusprechen. Nur schweigen, tut sich rächen, denn im ewigen Reigen bestimmter Mächte bleiben Duldsame stets deren willige Knechte.

Aber nun ist’s genug, ohnehin ein riesiger Betrug jene US-Wahl, der Geschmack wird schal, der Blick ganz trüb, drum schon mal üb, was auf dich zukommen wird, weil solch Doller niemals nichts verliert. Der tönt völlig ungeniert in der Öffentlichkeit, bei Twitter, beschimpft zwar jedes Blitzlichtgewitter, sich dennoch gern im Bade der Menge sonnt wie schon seit Jahrzehnten so gewohnt. Es zählt nicht die Idee, der Geist, sondern daß uns alle Konsum zuscheißt, unsere Welt dabei draufgeht, Mutter Erde sich gelassen weiterdreht und sich fragend sagt: Pech gehabt, wer’s zu weit aus dem Fenster wagt, obendrein dabei keinerlei Gewissen plagt.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Satire

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Bevor es eskaliert

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Selbstvergessen durch die Altstadt schlendern
manch greise Altgenossen,
keinesfalls in sich verschlossen,
wollen nochmal die Welt verändern,
als eine Gruppe junger Leut sie trafen.

„Macht Euch doch nicht zum Affen!“,
die Übermütigen ihnen vorwarfen.
„Einfach so weiterschlafen?“,
der Erwin erstaunt zum Besten gab.
Das brachte die Jugend erst recht auf Trab.

Was den Alten wohl einfallen würde,
da sei doch manch unlösbare Hürde,
die nicht simpel wegzudenken sei.
„Ach, du dickes Ei!“,
es dem Theo entfuhr.

Schon war der ganze Platz in Aufruhr.
Die jungen Leut suchten in Wirklichkeit
einfach nur simplen Streit.
Dazu waren die Altgenossen wiederum nicht bereit.
Welch verzwickte Zeit!

Gab es dabei noch ein Ausweg aus solcher Misere?
Daß sich das Ganze noch halbwegs friedlich kläre?
Der Fritz hatte die entscheidende Idee:
„Seht nur, das Pärchen da drüben, ist es net schee?“
Die Jungen schauten, die Alten sich von dannen trauten.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gedichte

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Trumps Rassismus unterstreicht dessen Menschenverachtung

USA alles andere als vorbildhaft

Keineswegs hat der Ku-Klux-Klan die Regierungsgeschäfte der USA übernommen, aber dessen 45. Präsident, sehr bald schon ein Jahr im Amt, bezeichnete jüngst Haiti und Teile Afrikas als „Dreckslöcher“, ein klares Statement zum widerwärtigen Rassismus, was daher weltweit viele Anhänger als Anlaß werten werden, diesen selbst erst recht kaltschnäuziger auszuleben!

Wo bleiben hierbei wesentlich schärfere Protestnoten seitens seiner Amtskollegen vor allem aus Europa? Sie verstummen und verlaufen sich im Sande stillschweigender Agreements, allesamt in Abhängigkeit zur Supermacht, die weiterhin das Wirtschaftstreiben anführt. Die als Befreier der Nazischergen einst beliebten USA auf bestem Weg ihre Vorbildfunktion gänzlich in den Wind zu schießen, nur weil der „blonde Dolle“ weder seine Wortwahl unter Kontrolle hat, noch Einsicht walten läßt.

Der Feind im Osten kann ihm locker das Wasser reichen

Schließlich ließ doch Wladimir Putin jüngst verlauten, Kim Jong-un sei „ein kompetenter und reifer Politiker“. Aber sicher doch, die Welt freut sich über jede neue Atommacht, wird sie dadurch wesentlich sicherer, oder? Die Logik solcher Politiker muß sich einem nicht erschließen, die glauben doch tatsächlich, sie könnten gar einen Atomkrieg überleben. Dümmer geht’s nimmer! Da sind die am besten dran, die direkt in den Blitz schauen, in der Hitze verglühen, wenigstens verpulverisiert werden, statt all jene, die danach einen langsam, qualvollen Strahlentod hautnah miterleben dürfen.

Somit stehen sich gleich drei Größenwahnsinnige gegenüber, die einerseits am liebsten jeden selbst in die Pfanne hauen würden, sprich die Weltmacht übernehmen, andererseits werden jene drei besonders gern von der Neuen Rechten hofiert. Na, warum wohl? Richtig, weil die auch nur mit Wasser kochen, an die Macht wollen, nicht mehr und nicht weniger.

Nationalisten sind die Kriegsgaranten von morgen, damit auch in Europa wieder florierend die Fetzen fliegen. Basta! So herb und brutal schaut’s aus, wer’s immer noch nicht begriffen hat. In Österreich zeigte ja neulich bei einer Parade mit nazihafter Trommelandacht der neue Vize, wes Geistes Kind in ihm stecke, nur noch die Hakenkreuze fehlten zu seinem Glück, die vor dessen geistigem Auge garantiert mitmarschierten. Europa, sei wachsam!

Wieviel Gewalt muß die Welt bald hinnehmen?

Neulich stellte sich für uns die ganz ähnliche Frage, wieviel Gewalt die Bundesrepublik im Kontext zum Rechten Terror verträgt. Im Grunde schnell und deutlich beantwortet: gar keine. Denn wenn er mal losgelassen, kann ihn keiner mehr aufhalten, dann sind wir mitten im Bürgerkrieg im Herzen Europas. Westlich und östlich ausgerechnet zwei Hardliner, die man unbedingt als rassistisch-national bezeichnen muß. Daß dies nicht gutgehen kann, liegt auf der Hand.

Insgesamt folglich gleich zu Beginn des neuen Jahres 2018 so keine guten Prognosen für die Zukunft. Die Welt war noch nie in einem derart desolatem, unsicheren Zustand. Früher hielt, so paradox dies klingen mag, die Balance zwischen Nato und Warschauer Pakt den Kalten Krieg am Köcheln, obwohl genügend andere Kriegsschauplätze andere Völker erleiden mußten.

Mit dem Wegfall des Eisernen Vorhangs tummeln sich mehr, um die Weltherrschaft an sich ziehen zu wollen, nimmt eh niemand mehr diese USA mit Donald Trump an dessen Spitze mehr für voll. Und die Politik hierzulande? Strebt tatsächlich die Fortsetzung der GroKo an. Armes Deutschland.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Politik

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Nichts hat Bestand

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Schreie täglich,
der Verstand leidet
erbärmlich.

Nichts hat Bestand!

Fenster verschmiert,
Kinderhand
Aufstand trainiert.

Immer ein Vorwand!

Kleidung adrett,
nach außen
immer nett.

Stetiger Zustand!

Tisch gedeckt,
kleine Seele
befleckt.

Kein Einwand!

Hol`s der Kuckuck!
Ein Käuzchenruf
erschallt!

Nafia

Kategorie: Gedichte

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